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Verkürzung der Restschuldbefreiung 

E s besteht die Möglichkeit, die Restschuldbefreiung schon nach 3 Jahren erlangen zu können. Nach § 300 Abs.1 S.2 Nr.2 InsO muss der Schuldner die Verfahrenskosten  und  35 % der Schuldenhöhe abgeführt haben. D.h.: um das Verfahren auf 3 Jahre zu verkürzen, müssen die Verfahrenskosten und 35 % der Schuldsumme innerhalb von 3 Jahren bezahlt haben. Die Höhe der Schuldsumme richtet sich nach den angemeldeten Forderungen. Forderungen, die  nicht ordnungsgemäß angemeldet wurden, sind bei der Berechnung der 35 % nicht mitzurechnen.

Gleichzeitig bedeutet die Regelung allerdings nicht, dass der Schuldner nur 35 Prozent seiner Schulden bezahlen muss. Es gilt, dass die gesamte Insolvenzmasse (gesamtes pfändbares Vermögen des Schuldners, das er bei Eröffnung des Verfahrens hat und während dessen Verlauf erwirbt) eingezogen und verwertet wird.

Gelingt es dem Schuldner nicht, innerhalb von drei Jahren die Mindest-befriedigungsquote von 35 Prozent zu erreichen, kann in einer weiteren Stufe nach fünf Jahren die Restschuldbefreiung erteilt werden, wenn bis dahin zumindest die Verfahrenskosten vollständig bezahlt wurden.


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